Donnerstag, 15. Februar 2018

So werde ich doch noch ein Tasten-Freak – ein E-Book für das freie Spiel nicht nur am Piano

Wie versprochen: Mein neues E-Book "Haste Töne? - alternative Notenblätter für das Smartphone - mühelos zum freien Klavierspiel" ist seit heute am Start bei Amazon.

Bis einschließlich Sonntag ist es zu einem reduzierten Preis von 2,99 € zu erstehen. Danach zum Preis von 4,99 €. Also: jetzt schnell zugreifen!

 

 

Hier die verarbeiteten Songs im E-Book:

  • Guten Abend, Gut Nacht
  • Happy Birthday
  • We are the Champions
  • Oh when the Saints
  • Amazing Grace
  • Blowin' in the Wind
  • May Way
  • Wonderful World
  • Fields of Gold
  • Sailing
  • Alle meine Entchen
Hier noch der "Klappentext" des Buches:

Was, glauben Sie, macht ein Schauspieler, wenn die Souffleuse im Souffleurkasten vor ihm ihm Wort für Wort vorsagt - und das bei jeder Aufführung?

Genau! Dieser Schauspieler wird keinen einzigen seiner Texte jemals wieder auswendig lernen.

Eine solch geschwätzige Souffleuse ist für einen Freizeit-Pianisten sein Notenblatt. Auch der wird sich deshalb nur selten die Mühe machen, seine Klavierstücke auswendig zu lernen. Schade, denn ohne Notenblätter ist dieser Freizeit-Pianist so hilflos wie der unvorbereitete Schauspieler, wenn seiner Souffleuse plötzlich die Stimme wegbleibt.

Deshalb aber als Freizeit-Pianist sich jetzt gleich ganz ohne Notenblatt ein Klavierstück aneignen zu wollen, wäre dann doch ein allzu mühsamer Weg. "Haste Töne" hat da ein erfolgversprechenderes System entwickelt: Die herkömmlichen Notenblätter werden hier zu "alternativen Notenblättern" umgearbeitet, die alle notwendigen Informationen des Musikstückes in komprimierter Form enthalten und zudem auf dem Display eines Smartphones leicht zu erkennen sind. Mit dem Vorteil, dass sie ab sofort immer "am Mann" sind, wie das heutzutage unverzichtbare Smartphone!

So ein alternatives Notenblatt fungiert jetzt wie eine wirklich gute Souffleuse, die nur dann eingreift, wenn es wirklich nötig ist - mit dem Erfolg, dass der Schauspieler seine Texte beherrscht, weil er muss, dass der Freizeit-Pianist seine Musikstücke auswendig kann.

Aber Achtung! "Haste Töne?" ist nicht für den Konzert-Pianisten gemacht, sondern für den Freizeit-Pianisten, der auf einer Party nie mehr in Verlegenheit kommen will, wenn er gebeten wird, mal eben am Flügel in die Tasten zu greifen. Ist für den Klavierspieler gemacht, der sich bei Oma zu Weihnachten ganz locker ans Klavier setzen will, um zwei, drei Weihnachtslieder zum Besten zu geben, ganz ohne Noten, frei von der Leber -ganz ohne Lampenfieber.

"Haste Töne?" liefert dem Pianisten zusätzlich zu dem "Destillat" aus Noten und Harmonien noch jede Menge hübscher Begleitpattern, mit denen er bald jede ihm bekannte Melodie mit der entsprechenden Akkordfolge frei vortragen kann - mit jeder Menge freien Raum für eigene Interpretationen.

Wollen Sie ab sofort fröhlich in die Tasten greifen? Dann greifen Sie zu!

 

Freitag, 9. Februar 2018

Haste Töne – ein E-Book für das (fast) freie Klavierspiel

Freies Klavierspiel. Ganz ohne Notenblatt, der Tastenkunst seiner Hände einfach nur lauschen dürfen – wie ein Zuhörer. Wie Autofahren – quasi – ganz automatisiert, mit Autopilot, ja fast wie in Trance. Das E-Book "Haste Töne" zeigt, wie das geht.

Es kommt noch im Februar.

Wer diesen Termin nicht verpassen will, kann mir eine Mail an jostulu@t-online.de schicken

"Haste Töne" präsentiert ganz neue "alternative Notenblätter" von bekannten Songs – aufgearbeitet für das Display eines Smartphones. Mit diesem wunderbar einfachen Hilfsmittel muss ab sofort auch ein eher mittelmäßiger Pianist nicht mehr kneifen, wenn er gebeten wird, einen dieser Songs vor einer Gruppe von Zuhörern zum Besten zu geben.

Darüberhinaus wird dieser Pianist, der bislang seine Klavierstücke grundsätzlich nur "vom Blatt abgespielt" hat, mit diesen "alternativen Notenblättern" jetzt endlich auch seine Lieblingssongs auswendig vortragen lernen. Schnell und einfach.

Verpassen Sie diesen Start nicht, denn da wird der Einstiegspreis des E-Books von 2,90 € die ersten drei Tage 2 Euro günstiger sein.

 

Donnerstag, 11. August 2016

You are so beautiful von Joe Cocker


Das weltbeste Liebeslied, und wie wir uns per Liedtext die Akkorde merken können.
In drei (komplizierter werdenden) Variationen:


Ya are sa butiful tu ma.
Ya are sa butiful tu ma, can't ya soo?
Ya're uverything I hiiped fiir,
yö överything I need
Ya are sa butiful to ma.


Ya are sa butiful tuhu ma
Ya are sa butiful tuhu ma, can't ya soo
Ya're uverything I hiiped fiir
yö överythöng I need
Ya are sa bjutiful tuhu ma

Ya a(y) sa(s) bu(y)tiful tuhu ma (may mas)
Ya a(y) sa(s) bu(y)tiful tuhu ma (may mas), can't ya soo (sa)
Ya're u(y)verything I hiiped fiir
yö ö(s)verything I need
Ya are sa bu(y)tiful tuhu ma.

Wer es genau wissen will, wie dieses auditive Musik-Mnemo-System (AMMS) funktioniert, sei auf das Ebook verwiesen, zu dem der Link in der rechten Spalte führt.
Wem aber eine Idee davon schon ausreicht, dem gebe ich die für dieses Beispiel notwendigen Regeln:
Die veränderten Vokale im Liedtext codieren den Akkord dieser Song-Passage:

a: Tonika, Stufe I
o: Dominante, Stufe V
u: Subdominante, Stufe IV
e: Stufe II
i: Stufe III
ö: Stufe VI

Verdoppelte Vokale: wechselt den Akkord von Moll nach Dur oder von Dur nach Moll
uhu: SS, Subdominante der Subdominante (zb. B-Dur : Subdominante von F-Dur)
Vokal plus y: der entsprechende Major-Akkord (Mayor-Akkord)
Vokal plus s: der entsprechende Septakkord


Viel Spaß am Klavier oder an der Gitarre.


Mittwoch, 8. Juli 2015

Musik-Merksystem für das freie Klavierspiel

Alle meine Entchen, wer kennt es nicht. Das obige Notenblatt steht oft dem dem freien Spiel ohne dieses Notenblatt, dem Auswendigspielen, im Weg. Es wird zur liebgewonnenen Krücke, ohne die man keinen Schritt laufen möchte, selbst dann, wenn die Knochen längst wieder heil sind.
Deshalb transformieren wir dieses Notenblatt in dieses visuelle Musik-Merksystem:

und in dieses auditive Musik-Merksystem:



Beide Systeme befreien uns aus der Sklaverei der Notenblätter und ermutigen uns darüberhinaus mit der Melodie, den Harmonien und den Rhythmus-Pattern zu experimentieren - und ganz nebenbei diesen Song und alle weiteren fünf in diesem ersten Band des E-Books auswendigzulernen und auswendig zu spielen.

Wie das funktioniert? Mit wenigen Regeln, die Ihnen das E-Book "Auswendigspielen leicht gemacht" nacheinander vorstellt.

Folgende Songs werden in diesem ersten Band umgesetzt:

1. Alle meine Entchen
2. Happy Birthday
3. We are the Champions
4. Gute Nacht Freunde
5. Sailing
6. Fields of Gold

Ausprobieren! Es winkt das ein und andere Bier - für den Mann am Klavier 

Lohnt sich dieser Aufwand überhaupt?
Natürlich ist es mit einer ziemlichen Arbeit verbunden, Notenblätter in unser Musik-Merksystem "umzuschreiben". 
Es sei denn, Sie überlassen mir weiterhin diese Arbeit und kaufen die geplanten Folgebände dieses E-Books. 
Aber auch wenn Sie Ihre ganz speziellen Lieblingshits mithilfe dieses Merksystems eigenhändig transformieren wollen, lohnt sich der Aufwand gleich in mehrfacher Hinsicht.
Ziel ist natürlich, dass wir am Ende die Taktelemente der verschiedenen Songs schließlich "im Kopf haben". Ganz spielerisch! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: 
Auswendiglearning by Doing. 
Das heißt, nachdem wir unseren Song in diese bunten Rechtecke umgewandelt haben, wollen wir nur noch diese Vorlage nutzen, wenn wir uns ans Klavier setzen, uns die Ziehharmonika umschnallen oder zur Gitarre greifen.
Durchaus hilfreich ist es dabei, die Symbole im Kontext des Liedtextes (!) in Bilder, in griffige (!) Bilder umzuwandeln. So sehe ich beispielsweise bei "We are the Champions" beim ersten Symbol des Songs Männer die weiß-rote Fahne schwenken, das Publikum, das damit seine Sieger feiert, jene Sieger, die im nächsten Symbol auf der violetten Diagonale aufgereiht sind wie die Gold-, Silber- und Bronze-Medaillisten einer Olympiade. Im dritten Symbol mit der Textpassage "my friend" erkenne ich ein Wasserbett, auf dem sich zwei - Schwule (!) rekeln, der eine vielleicht sogar mit schwarzem Schnauzer, wie Freddy himself.
Und so weiter und so fort. Sie merken schon: Solche "süffigen" Geschichten sind nicht jedermanns Sache. Und wenn ich hier damit fortführe, meine Geschichte dieser Taktsymbole weiterzuerzählen, liefe ich Gefahr, Ihre eigene Geschichte, die Sie zweifellos finden werden, kaputt zu machen.
Diese Geschichte - zusätzlich zu den farbigen Symbole, die auch alle schon mit den jeweiligen Textteilen des Songs "verankert", verlinkt sind, macht es Ihnen gleich dreifach leichter, diesen und alle weiteren Songs ganz ohne Zuhilfenahme Ihres Smartphones aus dem Gedächtnis in Töne umzuwandeln.
Aber auch bis dahin haben Sie schon einen unschätzbaren Vorteil von diesem Musik-Merksystem. Denn sowohl das sklavische Abspielen von Noten als auch das hilflose Zusammengeklimper von Melodien und Harmonien gehört ab sofort der Vergangenheit an.
Und mehr noch: Weil dieses Merksystem im Gegensatz zum Notenblatt einige Freiheiten gewährt, was etwa Begleitpattern und Stimmführung angeht, nutzt unser Hirn interessanterweise diese Freiheiten auch, immer mehr Variationen auszuprobieren und je nach Laune sich für die ein oder andere im entsprechenden Augenblick zu entscheiden. Was nicht so leicht passiert, Gott sei Dank, ist, sich schließlich auf eine letztgültige Version festzulegen, wie das beim Vom-Blatt-spielen und Vom-Notenblatt-auswendig-lernen der Fall ist.
Zu den "Freiheitsgraden":
  • Stimmführung, spiele ich also die Melodie mehrstimmig oder doch einstimmig, lege ich das Dreiklangmaterial in die linke oder zusammen mit der Melodie in die rechte, und
  • Begleit-Pattern, spiele ich den Song als Folksong oder in einem bestimmten Tanzrhythmus, kommt dann bald auch der Freiheitsgrad der
  • Harmonisierung, denn zu jedem Dreiklang gibt es einen, der ihn ersetzen kann, kann jeder Dreiklang durch zusätzliche Töne verändert werden.
So haben wir zum Beispiel den Septakkord kennengelernt, der zum Dreiklang die siebte Stufe hinzuliefert. Aber auch jede weitere "natürliche" Tonstufe kann als vierter Ton dazukommen, oder gleich mehrere dieser Töne den Dreiklang zum Vier-, Fünf- oder Sechsklang erweitern.
Wo dabei die Grenze ist, wenn es die überhaupt gibt, weiß ich nicht. Vielleicht ist die natürliche Grenze ja am Klavier durch die zehn Finger gegeben – also ein Zehnklang -, wobei es aber von Mozart wohl ein Stück geben soll, das unter Zuhilfenahme der Nase des Pianisten zum Elfklang führt.
Egal wie. Mit diesen neuen Harmonien kann eine Melodie ganz "neu" klingen, aber auch "schräger" - und manchmal auch zu schräg. Auf jeden Fall erhöht unser Musik-Merksystem die Wahrscheinlichkeit ganz erheblich, dass wir uns an solche "Experimente" überhaupt heranwagen.
Auf dem Notenblatt sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht, will heißen: Die Noten vernebeln dem weniger begnadeten Musiker die Sicht auf die Strukturen des Musikstückes. Aber nur wer diese Strukturen kennt, kann sie verändern, kann sie sinnvoll fortschreiben.
Und genau das gelingt unserem Musik-Merksystem. Wir werden Wissende, breiten unsere Schwingen aus und verlassen so viel sicherer und einfacher, als uns dies über unsere Notenblätter gelingen könnte, den Status eines nur nachplappernden Lebewesens vom Schlage eines Wellensittichs ;-).